Home
  Ginger-Lady
  Cara-Mia
  Charry
  Dinah +
  Schnauzerwelpen
  Aufzucht
Rasseportrait
  Fotogalerie
  links
  Impressum
 
         
 
Schnauzer
(Mittelschnauzer)

Die Rasse wird im VDH vertreten durch:
Pinscher Schnauzer Klub 1895 e.V.
42899 Remscheid Tel. 02191/54042
www.psk-pischer-schnauzer.de
Email: info@pinscher-schnauzer.de

Geschichte / Herkunft
Mit der Gründung des Pinscherklubs im Jahre 1895,
von Josef Berta, durch welchen die rau- und
glatthaarigen Pinscher betreut wurden , begann
die planmäßige Entwicklung unserer heutigen
Schnauzer. Der Ausgangspunkt waren die
rauhaarigen Pinscher mit den Haarfarben pfeffersalz
in den verschiedensten Schattierungen von
hell- bis dunklem- pfeffersalz, schwarze mit hellen
Abzeichen, lohfarbig, rotbraune Hunde.
Überwiegend waren jedoch die pfeffersalz farbigen
Hunde.
Der 1907 von Dr. Zurhellen gegründete
Schnauzerklub München konzentrierte sich nur auf
Mittelschnauzer. Im Jahre 1918 vereinigten sich
beide Klubs zum Pinscher-Schnauzer-Verband,
danach im Jahre 1921 erfolgte die Umbenennung
in Pinscher-Schnauzer-Klub 1985 e.V.

Mit der Verbindung beider Verbände erreichte der
pfeffersalz Schnauzer bis zu Beginn des zweiten
Weltkrieges eine absolute Spitzenstellung.
Mit durchschnittlich 1000 Welpen pro Jahr war
der Schnauzer der beliebteste Hund im PSK,
wobei der Anteil der schwarzen Schnauzer bei
ca. 300 Welpen lag. In der Nachkriegszeit hat sich
die Zucht der pfeffersalzfarbenen Schnauzer in
dem Maße verringert, wie die schwarzen an
Beliebtheit gewannen. In den letzten Jahren hielten
sich beide Farbschläge mit jeweils ca. 500 Welpen
je Jahr die Waage.
Mit ca. 13000 Mitgliedern, 16 Landesgruppen
und einer monatlich erscheinenden Klubzeitung
werden die Mitglieder über alle sportlichen und
züchterischen Interessen informiert.
Verwendung:
Er ist sehr anhänglich zu Herrn und Familie sowie
gutartig zu Kindern. Seine Unerschrockenheit,
Klugheit, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit gegen
Witterung und Krankheiten geben dem Schnauzer
alle Voraussetzungen zu einem hervorragenden
Haus-, Wach-, Begleit- und Sporthund.
Der Schnauzer hat ein schneidiges Temperament,
gepaart mit bedächtiger Ruhe und einem gutartigen
Charakter.
Standart:
Der Schnauzer ist rauhaarig, mittelgroß, kräftig,
eher gedrungen als schlank wirkend, mit
quadratischem Körperbau. Der Kopf ist kräftig,
lang gestreckt, von den Ohren bis zu den Augen
und vorne diesen bis zur Nasenspitze allmählich
schmaler werdend. Die Gesamtlänge des Kopfes
verhält sich zur Rückenlange ungefähr 1:2. Er soll
zur Gesamterscheinung des Hundes passen.
Der Nasenrücken verläuft parallel zur Verlängerungs-
linie der faltenlosen, flachen Stirn.
Die Kaumuskulatur ist kräftig entwickelt, eine zu
starke Bachenbildung wirkt jedoch störend.
Die Nasenkuppe ist schwarz. Die Lippen sollen
anliegen und bei Farbschlägen schwarz sein.
Die Ohren werden als unkupiertes Klappohr
hoch angesetzt getragen. Das Gebiss ist kräftig,
gesund und vollständig (42 Zähne,
Milchgebiss 28 Zähne). Die oberen Schneidezähne
greifen scherenartig über die unteren.
Die Augen sind dunkel und nach vorne gerichtet.
Das untere Augenlied liegt an, so dass die
Bindehaut nicht sichtbar ist.
Der Hals ist geschwungen und der Nacken ist
erhaben gewölbt, die Kehlhaut liegt straff und
faltenlos an. Der Rumpf ist wuchtig mit festem
Rücken und leicht nach hinten abfallender Ober-
linie, die in die leicht gerundete Kruppe mit der
hoch angesetzten Rute ausläuft. Die Gesamtlänge
des Rumpfes entspricht etwa der Widerristhöhe.
Die Vorbrust ist ausgeprägt, der Brustquerschnitt
ist oval. Die Brust reicht bis in die Höhe der
Ellenbogen und geht leicht ansteigend in den
mäßig aufgezogenen Bauch über.
Die Vorderläufe stehen von allen Seiten gesehen
senkrecht. Die Pfoten sind kurz, rundlich geschlossen
mit gewölbten Zehen (Katzenpfoten)
und dunklen Nägeln.
Die Hinterläufe: die Keulen stehen schräg gestellt
und kräftig bemuskelt, die Sprunggelenke
sind ausgeprägt gewinkelt. Die Farben sind
schwarz und pfeffersalz.
Für pfeffersalzfarbig gilt als Zuchtziel eine mittlere
Tönung mit gleichmäßig verteilter Pigmentierung
und grauer Unterwolle. Alle Farbnuancen vom
dunklen Eisengrau bis zum Silbergrau müssen
eine dem Ausdruck entsprechende dunkle
Maske aufweisen.